|
Zielen - Übungen Als erstes suchst Du Dir eine Stelle auf der Scheibe auf die Du zielen willst. Aber NICHT im Gold! Dies kann in 12:00, 3:00, 6:00 oder 9:00 Uhr Position sein. Egal, Hauptsache, Du siehst das Center, die Mitte immer noch. Ich persönlich nehme immer eine Linie, z.B. die Linie zwischen 9 und 8 oder 8 und 7auf 12:00 Uhr. Nach ein paar Pfeilen auf Dein neues Ziel, reguliere Dein Visier so, dass Du das X triffst, obwohl Du woanders hin zielst. (Merke, oder besser notiere Dir die Anzahl der "Klicks" die Du an Deinem Visier verstellst!) So, an diesem Punkt gehe wie gewohnt in Deine Ankerposition und konzentriere Dich voll auf Deinen neuen Zielpunkt! Als Nächstes, fokussiere Deine Augen auf das X! Dahin, wo nach Visierumstellung Deine Pfeile treffen sollen! Schieße den Pfeil während Du auf das X konzentriert bist. Dein Zielpunkt im Visier (Dot, Fadenkreuz, was-auch-immer) bleibt in Deiner äußeren Sicht (Peripherie), aber Deine direkte Konzentration ist auf die Mitte der Scheibe gerichtet. Tja, und für was soll das gut sein? Nun, es hilft Dir, Deine
Konzentration richtig einzusetzen. Und zwar Wieso funktioniert das.
Wenn Du so schießt, wirst Du bemerken, dass Dein Gesicht und
Dein Nacken sich entspannter anfühlen. Du schießt einen
richtig entspannten Schuss. Der Grund ist, Du bist Dir nicht schmerzhaft
der Bewegung in Deinem Visier bewusst und dies wiederum reduziert
den Stress, den das Zielen auslöst. Und so wirkt die Übung: Ausserdem bekommst Du ein wunderschönes Bild davon, wie Dein Pfeil die 10 trifft, ohne die Behinderung durch den Dot. Nun, Du weisst mittlerweile, dass "Erfolg" Dein Selbstvertrauen stärkt. Dein Glaube an die Tatsache, dass Du in der Lage bist einen entspannten, sauberen Schuss in die 10 abzuliefern, ohne dass ein Dot auf dem X steht, wird sich prächtig entwickeln. Allmählich wird es für Dich richtig gemütlich mit voller Sicht auf die Mitte der Scheibe zu schießen, während Du beobachten kannst, wie Dein Pfeil die 10 trifft. Hast Du erst einmal Dein Selbstvertrauen in Dein Schießen und Dein Zielbild wieder, wirst Du bemerken, dass Du beim Zielen MIT Dot auf die Mitte, Du Dir keine Sorgen mehr über Deine Bewegung, Dein Floating, machst. Du wirst ebenfalls bemerken, dass Du konzentriert auf die Mitte der Scheibe, mit Deinem Dot im Hintergrund, bist, ohne ständig Deine Konzentration zwischen Visier und Scheibe hin und her wandern zu lassen. Dadurch bist Du während des zielens viel entspannter und hast weniger Muskelspannung im Gesicht und Nacken. Ich habe auch schon den Kommentar gehört, mit einer Iris-Blende könnte man das Gleiche erreichen, wie mit dieser Übung. Ich habe hier eine andere Meinung. Der Grund ist, dass auch hier Deine Konzentration zwischen Scheibe und Visier hin und her springen kann. Und obwohl Du hier nicht diese extremen Bewegungen siehst, wirst Du doch versuchen, die Iris-Blende während des Schusse zu zentrieren. Die beschriebene Übung erlaubt Dir absichtlich nicht, irgendetwas zu zentrieren. Hast Du Dich daran gewöhnt von Deinem Dot weg zu sehen, er aber in Deiner äußeren Sicht bleibt und Du Dich auf die Mitte konzentrierst, wird sich Dein Instinkt weiter entwickeln. Kriegst Du erst einmal die positive "Rückmeldung", dass Du Dich auf Deinen Instinkt verlassen kannst, wird das sehr positive Auswirkungen auf Deine Komfort-Zone haben. Wir sehen uns an der Schießlinie |