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Schießstil - Basics
Um ein erfolgreicher Compoundschütze zu werden, musst Du zwingend einen guten Schießstil entwickeln. Der wichtigste Aspekt beim schießen isxt wirklich ein guter Stil. Eine gut entwickelte Basis in diesem Bereich, wird Dir helfen, Dein vollel Potential zu erreichen. Meinen Stil habe ich durch "trial and error" - Versuch und Irrtum entwickelt. Hätte ich als Anfänger einen Trainer gehabt oder passendes Unterrichtsmaterial, wären mir einige Jahre Frust erspart geblieben.
Was ich Dir hier beschreiben will, kannst Du als Grundlage für Deinen eigenen, persönlichen Stil nutzen.
Bevor ich auf die einzelenen Aspekte eingehe, hier ein genereller Überklick.
Bogenhand
Ein extrem wichtiger Teil der Basics. Das Geheimnis einer hohen Treffsicherheit ist die Wiederholbarkeit der Abläufe. Hier ist zu allererst die Hand im Griff zu nennen. Du solltest eine einfache, leicht zu wiederholende Handhaltung entwickeln.
Mit anderen Worten, wenn Du willst, dass Deine Pfeile immer den gleichen Punkt treffen, MUSS Deine Hand immer an der gleichen Stelle im Griff sein. Bewegst Du Deine Hand unterschiedlich auf der vertikalen Linie, also unterschiedlicher Druck oben und unten im Griff, wirst Du Hoch/Tief Schüsse haben. Rutscht Du auf der horizontalen Linie im Griff, bekommst Du Rechts/Links Schüsse. Über die Jahre hat sich bei mir ein Stil entwickelt, den ich bei den meisten anderen Schützen auch sehe. Dein Daumenballen sollte die Referenz für Deinen Griff sein.
Schau Dir Deine Handfläche von innen an.
Enspanne die Hand, ganz locker....
Da wo auf den Bild der schwarze Strich verläuft, sollte der Druck Deines Bogengriffs sein. Dort platziere die Center Linie Deines Bogens. |

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Klappe den Mittel-, Ring- und den kleinen Finger ein.
Du solltest den Bogen nicht festhalten. |

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| So sollte es von schräg vorne aussehen. |

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Stelle Dir vor, Du hast einen kleinen Vogel in der Hand. Hälst Du ihn zu fest, erstickt er. Hälst Du ihn zu locker, fliegt er davon.
Wenn Du die Hand so positionierst, wirst Du keine Verdrehung Deines Bogens erzeugen und damit auch keine Fehlschüsse, die auf falsche Handhaltung zurück zu führen sind. |

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Hast Du einen Bogen mit einem dicken, fetten Holz- oder Kunststoffgriff, schraube ihn ab und ersetze ihn durch einen Schmaleren. Oder schieße vom blanken Metall. Maximal soviel Spannung im Daumen und Zeigefinger, dass der Bogen nicht runter fällt. Selbstverständlich solltest Du eine Fingerschlinge benutzen. Du wirst dazu noch einiges lesen können.
Ellenbogen
Wenn wir den Bogenarm hoch nehmen, finden wir noch eine Verbindung, die großen Einfluss auf die Treffgenauigkeit hat. Der Ellenbogen. Nun, hier gibt es verschiedene Meinungen. Die einen sagen, "strecke den Bogenarm ganz gerade aus. Das gibt die stbilste Verbindung". Ich persönlich halte den Bogenarm ein ganz klein wenig gebeugt. Für mich liegt der Vorteil darin, dass meine Schüsse, die nicht so optimal sind, doch noch recht sauber aus dem Bogen kommen. Dazu kommt, in Verbindung mit obiger Handhaltung wird Dein Ellenbogen aus dem Weg der Sehne gedreht und ist automatisch ein wenig gebeugt.
Schulter
Die nächste bewegliche Verbindung ist die Schulter. Je einfacher der Stil, umso leichter zu wiederholen. Was die Schulter betrifft, stehe einfach völlig natürlich. Nimm mal Deinen Arm hoch und deute mit dem Finger auf ein bestimmtes Objekt. Nicht rollen, nicht verdrehen, nicht die Schulter strecken. So sollte es auch mit dem Bogen sein. Alles andere braucht einen gewissen Aufwand und Du solltest es vermeiden.
Stand
Bevor ich zum anderen Arm komme, etwas über den Stand. Eigentlich bin ich am erfolgreichsten mit einem leicht geöffneten Stand. Stelle Dich mit ausgestrecktem Bogenarm genau in einem 90° Winkel zum Ziel.
Es muss möglich sein, eine gerade Linie vom Ziel durch Deine beiden Schultern zu ziehen. (Bild 1) Nun nimm Dein hinteres Bein eine halbe Fußlänge nach vorn. (Bild 2)
Diese Stellung bringt Dir drei verschiedene Vorteile:
1. Es hält die Sehne von Deiner Brust weg.
2. Es hält die Sehne von Deinem Bogenarm weg.
3. Du kannst besser Deine Rückenspannung aufbauen.
(Dazu später mehr.) |

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Release Hand
Ich möchte hier NICHT darauf eingehen, die Sehne mit den Fingern zu ziehen und zu lösen.
Es geht nur um das Release Aid.
Beuge, resp. bewege nicht mehr Gelenke in der Hand als nötig sind, das Release zu halten. Wenn Du Deine Hand, das Handgelenk und den Unteram in einer geraden Linie hältst, ist es am leichtesten den Bewegungsablauf zu reproduzieren.
Ankerpunkt und Kopfposition
Der letzte wirklich wichtige Punkt sind Anker und Kopfposition. Die richtige Kopfposition ist gerade nach oben. Dein Peep in der Sehne sollte so eingebunden sein, dass Du Deinen Kopf weder drehen noch beugen musst. Jede andere Position des Peep zwingt Dich div. "Verrenkungen" auszuführen, die natürlich schwieriger zu wiederholen sind.
Der Ankerpunkt ist einfach die Stelle an der Du Deine Hand im Vollauszug platzierst. Der Ankerpunkt ist die Referenz, die Dir erlaubt Deinen Bogen immer zur selben Position zu ziehen und Deinen Kopf bei jedem Schuss an der gleichen Stelle lässt. Finde die Stelle die für Dich am bequemsten ist und bleibe dabei.
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