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Scope
Fakten
Linsen für
Scopes werden “Monocular“Linse genannt. (Wir
bleiben hier aber bei dem einfachen Begriff: Linse.) Diese
Linsen werden in Geräten benutzt, die nur eine Linse
zur Vergrößerung brauchen.
Der
Vergrößerungsfaktor aller Linsen, auch die in USA
produzierten, wird in „Dioptrin“ angegeben.
Für Scopes sind eigentlich nur fünf verschiedene
Dioptrinwerte üblich. 0,25 0,50 0,75 1,0 1,25.
Wobei 0,25 die kleinste Vergrößerung
ist.
Wenn Du Deine
Visierverlängerung benutzt, können
Vergrößerungswerte zwischen den oben angegebenen
erreicht werden, sh. Brennweite.
Aufpassen wenn Du ein Scope kaufst, auf dem eine
‘X’-fach-Vergrößerung angegeben ist.
Manche Hersteller benutzen den Hinweis auf eine höhere
’X’-fach-Vergrößerung um einen
niedrigeren Dioprtinwert zu beschreiben und den Eindruck von
mehr „Klarheit“ oder besserer Sicht zu erwecken.
Der Durchmesser der
Linse/Scope hat nur einen geringen Effekt für die
“Klarheit” der Sicht. Dies ist anders bei
Ferngläsern. Dort ist die Bezeichnung „8 x
30“ oder „8 x 50“ von Bedeutung. 8 wäre
die Vergrößerung und 30/50 der Durchmesser der
Linsen. Hier ist das 8 x 50 klarer, weil mehr Licht
eintreten kann.
Das selbe Prinzip gilt zwar für Scopes, aber erstens
sind die Größenunterschiede der Scopes am Markt
nur minimal und zweitens halte mal im Kopf fest: Je
größer das Scope um so größer die
evtl. Probleme mit Wind und großen Entfernungen. (90
Meter)
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Wie man mit diesem Chart umgeht:
Kennst Du zwei dieser Werte, ist es sehr leicht den unbekannten dritten Wert zu ermitteln.
Finde einfach die bekannten Werte im Chart und verbinde sie mit einer geraden Linie.
1. Liegen die bekannten Werte auf zwei benachbarten Scalen brauchst Du nur die Linie
zur dritten Scala verlängern. Dort hast Du den unbekannten Wert.
2. Liegen die bekannten Werte in den äußeren Scalen, verbinde sie einfach.
Dann hast Du den Vergrößerungsfaktor. (Sh. Beispiel)
Sh. Auch weiter unten: Brennweite!!
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Beschichtete /
Anti-Reflex Linsen
Das Scope gibt es natürlich schon länger als
Anti-Reflex-Linsen. Warum wurden diese entwickelt? Standard
Linsen ohne Beschichtung waren empfindlich gegen
Sonneneinstrahlung und Reflexionen. Die Scopegehäuse
wiederum, (undurchsichtig) warfen einen Schatten auf die
Linse wie ein Basecap auf Deine Augen. Aber da war das
Problem in der Halle. Das Gehäuse machte die Linse
dunkel weil weniger Licht in die Linse fallen konnte. Dann
entwickelte man das „clear scope“. Die Linse wurde
gefärbt, erst in blau, später dann in
„Bernstein“. Jeder der schon mal eine blaue Brille
getragen hat oder eine „Bernstein“ Brille für
Pistolenschützen, wird bestätigen, daß die
Lichtausbeute und der Kontrast besser ist als mit einer
normal weißen Brille. Diese neuen Linsen
(anti-reflektierend und Wasser abweisend) erlauben es Scopes
zu bauen die weder durchsichtig sein noch irgendwelche
Wetterschilde tragen müssen. Maximaler Lichteinlass
ohne Reflexionen.
Linsen:
Zwei verschiedene Materialien werden heute für die
Herstellung von Linsen benutzt: Glas und Kunststoff.
Zwischen diesen beiden Materialien gibt es keine optischen
Vorteile. Beide Typen bringen 98% Lichtdurchlässigkeit.
Aber die Kunststofflinse ist erheblich leichter. Es wird
gesagt, dass die Kunststofflinse kratzempfindlicher sei als
die Glaslinse. Aber es wäre ja die Beschichtung die
zerkratzt und nicht die Linse. Darüberhinaus ist die
Kunststofflinse ein besserer Träger für die
Beschichtung. Und jeder Brillenträger weiß die
Vorteile leichter Kunststoffgläser zu schätzen.
Gewindestangen:
Zwei Standardgrößen gibt es heute: 8-32 (Gr.
8 mit 32 Gewindegängen pro Zoll) und 10-32
(Adäquat). Da die Bögen heute eine
größere Performance haben als noch vor einigen
Jahren und damit mehr Vibration produzieren kann die
8-32iger schon mal brechen. Jeder der ein Visier mit dieser
Größe hat, sollte es umbauen. Es ist nicht
schwierig.
Die Wahl der
passenden Vergrößerung, bzw. die Entscheidung
welche Vergrößerung am besten Deinen
Bedürfnissen entgegen kommt ist nur durch ein Mittel
heraus zu finden: Versuch und Irrtum. Die meisten Hersteller
bieten heute Scopes mit Wechsellinsen an.
Hier ein paar
Tipps:
Brennweite:
Dies ist die Distanz zwischen Auge und Linse. Je weiter
die Entfernung zwischen Auge und Linse ist, um so höher
wird die Vergrößerung des Zielbildes aber die
„Klarheit“ wird schlechter. Zum Beispiel: Ein
Schütze mit einem Auszug von 26“ und einer 1,0
Dioptrin Linse hat das gleiche Zielbild wie ein Schütze
mit 29“ Auzug und einer 0,75 Dioptrin Linse. Das Scope
näher an den Bogen verkleinert das Bild, aber bringt
mehr „Klarheit“. Die Visierverlängerung
ausfahren bringt den gegenteiligen Effekt.
Sh.: Oben im Chart!!
Peep Sights:
Auch der Durchmesser des Peep hat Auwirkungen auf die
„Klarheit“. Je kleiner das Loch um so klarer
siehst Du die Linse. Aber die Vergrößerung nimmt
etwas ab. Obwohl also das Bild schärfer wird, kann es
zu Problemen kommen bei schlechten Lichtverhältnissen.
Weniger Lichteinfall.
Letztendlich ist es
Deine persönliche Wahl. Wenn Du verschiedene Linsen
verschiedener Hersteller ausprobierst, achte besonders auf
die Klarheit und Schärfe bei den verschiedenen
Vergrößerungen. Achte auch darauf, daß bei
den Versuchen die Brennweite gleich ist und auch der
Durchmesser des Peep. Andernfalls bekommst Du falsche
Werte.
Wir sehen uns
an der Schießlinie.
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