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Mentales Training - Kurzfassung Geist und KörperDer Geist und der Körper arbeitet zusammen und der Status des Jeweiligen beeinflusst den Anderen. Wenn der Körper in einer "Kampf-Situation" ist, Muskelspannung, Zähne zusammen gebissen, Stirn gerunzelt, wird der Geist eine "passende" Haltung einnehmen. Er wird misstrauisch, schnell ärgerlich, unzugänglich und unempfänglich. Wenn aber, auf der anderen Seite, der Körper entspannt ist - Schultern zurück, Kopf oben, Augen weit offen und ein Lächeln auf dem Gesicht - wird auch der Geist naufnahmebereit sein, offen und entspannt. Demonstriere Dir das selber, indem Du einfach mal annimmst Du wärest ärgerlich. Richte Dein Aussehen und Deine Körperhaltung entsprechend ein und kontrolliere dann Deinen geistigen Status. Dann nimm eine glückliche und entspannte Haltung ein und vergleiche Dein Gefühl mit dem davor. Der Unterschied sollte bemerkbar sein. Dies ist der Einfluss, den der Körper auf Deinen Geist hat. Nun kann aber der Geist den gleichen Effekt auf den Körper haben. Ist Dein Geist deprimiert, verzweifelt, denkt an Kummer und Leid, wird sich Deine Körperhaltung entsprechend anpassen. Ist Dein Geist ruhig, zuversichtlich und konzentriert ist es für Deinen Körper viel leichter Deinen Anforderungen nachzukommen. Der Punkt ist, Körper und Geist sind verbunden und Du kannst Deine Kontrolle über einen dazu benutzen, den Anderen zu beeinflussen. Die Fähigkeit Deinen Geist zu nutzen und zu kontrollieren ist ein riesiger Vorteil in jedem Wettkampf-Sport. Am Meisten aber im Schieß-Sport, wo eine absolute Kontrolle über den Körper für einen langen Zeitraum sehr wichtig ist. Um also Dein volles Potential im Bogensport auszuschöpfen, musst Du Deinen Geist genauso trainieren wie Deinen Körper! Mentales Training Du lernst Deinen Geist durch Training zu kontrollieren. Du solltest mentale Übungen genau wie Konditionstraining zu einem regulären Teil Deines Trainings machen. Es gibt drei Bereiche des mentalen Trainings die für den Bogenschützen wichtig sind.
Diese drei Punkte können gelernt werden..
Wiederholte VisualisierungWiederholte Visualisierung oder mentales Training kann helfen Dein reguläres Training zu verstärken. In seiner einfachsten Form ist "Wiederholte Visualisierung" der Prozess, den guten Schuss von Anfang bis Ende zu durchdenken ohne das der Körper diesen auch ausführt. Diese Technik hilft die motorischen Fähigkeiten des Körpers und die mentale Disziplin zu verbessern. Generell:
Visualisierung kann jederzeit gemacht werden. Gerade während eines Trainings kannst Du einen perfekten Schuss, den Du eben gemacht hast, nochmal durchdenken und Dir vergegenwärtigen wie er sich anfühlte. Du kannst auch Dein Training mit einer kurzen mentalen Phase beginnen und, als Teil Deiner Trainings-Analyse, damit beenden. Mentales Training kann von zwei Punkten aus gemacht werden. Einmal versuchst Du den perfekten Schuss aus Dir selber heraus zu fühlen und zu erleben und Du kannst Dir vorstellen, wie Du von aussen bei diesem Schuss aussiehst. Du solltest aber auf jeden Fall versuchen, Ablenkungen zu vermeiden während Du das tust.
KonzentrationOhne Konzentration ist Deine physische Leistungsfähigkeit von sehr begrenztem Wert. Konzentration sollte bei der Schussausführung vorherrschen und sie sollte positiv sein. Du musst darauf kozenriert sein Deinen Körper zu kontrollieren um den perfekten Schuss abzuliefern. Denke auf keinen Fall daran, was Du NICHT tun solltest! Wenn Du auf Deinen Schussablauf konzentriert bist, kommen dieErgebnisse von allein. Generell, Konzentration auf den Schussablauf ist Konzentration auf Körperkontrolle. Das spezielle Objekt Deiner Konzentrationon wird über den Wettkampf hin mehrmals wechseln. Wenn alles gut läuft, wirst Du die Erfahrung einer "generellen Konzentration" über den gesamten Schussablauf machen. Trotzdem musst Du gewöhnlich Deine Konzentration auf bestimmte Bereiche des Ablaufes focusieren. z.B. Release, ankern oder zielen. Die richtige Konzentration während des Ablaufes muss gelernt werden. Mentale Kontrolle und Konzentration kann nur aus dem Bewusstsein kommen und wird dort auch entwickelt durch Versuch und Training. Es gibt zwei Stufen um Konzentration beim schießen zu lernen. Die erste Stufe ist verbale Abgrenzung. Erzähle Dir selber (laut wenn es sein muss) was Du da gerade tust. Das ist nicht einfach und wird einige Zeit in Anspruch nehmen. Aber mit der Zeit wirst Du in der Lage sein zu beschreiben was Du denkst und auf was Du konzentriert bist. Die zweite Stufe ist, diesen Prozess auszudehnen bis nach dem "Nach-zielen". (Follow-through) Wenn Du Dich auf das konzentrieren konzentrierst, werden Deine Ergebnisse nach lassen. Einfach weil Du nicht auf das Schießen konzentriert bist, sondern darauf wie sehr Du konzentriert bist. (Klingt jetzt blöd? Tja, das gibt es aber leider reichlich.) Wenn Du das merkst, mach eine Pause und fang nochmal an.
Selbstvertrauen und mentale DisziplinMentale Disziplin ist die Fähigkeit Dich selbst zu zwingen Deinen perfekten Schuss unter Wetkampfbedingungen immer zu wiederholen. Auf einer Ebene ist es die Fähigkeit Dich nur auf den Ablauf zu konzentrieren. Auf einer tieferen Ebene ist es die Fähigkeit positiv über Deinen Schussablauf zu denken und darüber ihn zu kontrollieren.Letztendlich, mentale Disziplin ist der absolute, bedingungslose Glaube an Deine Fähigkeit zu gewinnen. Wie Konzentration oder das korrekte Release, mentale Disziplin ist lernbar. Leidenschaft und Inspiration ist keine mentale Disziplin. Es ist ja schön für König und die Dame des Herzens zu kämpfen, aber äußere Beeinflussung macht niemanden zum Champion. Egal wie inspiriert Du bist, ohne mentale Disziplin ist es shr schwierig zu gewinnen. Es ist wichtig sich an eines zu erinnern: "Es gibt nichts legales oder sportliches waqs ein Schütze tun kann um das Ergebnis seines Konkurrenten zu beeinflussen." Deshalb, wenn Du gewinnen willst, musst Du besser sein als er. Die "Achtungsspannung" oder "mentale Ausdauer" ist ein wichtiger Aspekt und kann, wie andere Aspekte der mentalen Disziplin, durch Training aufgebaut werden. So wie Du Deine Muskeln durch Zunahme der Wiederholungen trainierst, kannst Du mentale Ausdauer dadurch trainieren, das Du Deine Konzentration über einen läneren undlängeren Zeitraum aufrecht erhälst. Du solltest es so trainieren, das Du Deine mentale Spannung länger aufrecht halten kannst als es das Turnier erfordert. So kommst Du durch den ganzen Wettkampf ohne zwischendurch übermäßig zu ermüden.
Die Entspannungs-ReaktionDie Entspannungs-Reaktion wird als positiver Effekt im Wettkampfumfeld benutzt. Die richtige Anwendung dieser Technik kann:
Es gibt zwei fundamentale Tatsachen über die Entspannungs-Reaktion
Es gibt viele Möglichkeiten die Entspannungs-Reaktion hervorzurufen.
Du kannst den Entspannungsprozess auch dazu nutzen, Deine Konzentration wieder Dein Ziel zu richten. Du machst das, indem Du Dein Ziel wieder in den Vordergrund Deiner Gedanken bringst. Dies sollte in der letzten Phase des Entspannungsprozesses passieren und Dich wieder zurück zur mentalen Spannung bringen. Wettkampf Druck
Wettkampf Druck ist ein Ergebnis von Angst. (Sorge) Die erhöhte bewusste Angst erzeugt ein Feedback nach dem anderen. Um den negativen Einfluss von Wettkampf Druck zu reduzieren:
Nutze den Druck zu Deinem Vorteil:
Tipps den Druck unter Kontrolle zu haltenVor dem Wettkampf:
Während des Wettkampfes:
WilleBogenschießen ist ein Sport des Willens. Du musst es wollen um das nötige Training durchzuziehen. Du musst wollen dass Dein Körper den perfekten Schuss zu jeder Zeit bringen kann, im Training und im Wettkampf. Du schulst Deine Willenskraft bis sie auf einem höheren Level ist. Der Wille zu gewinnenDer Wille zu gewinnen wird auch Motivation oder Leidenschaft oder Wettkampf-Geist genannt. Es ist sehr wahrscheinlich, dass jeder eine kleines Quentchen "Wettkampf-Geist" hat. Es ist ebenso sehr wahrscheinlich, dass dieser "Wettkampf-Geist" durch Erfahrung verändert werden kann. Wiederholte Niederlagen können dazju führen, dass eine Person mit eigentlich einen "starken Wettkampf-Geist" die Lust zu Wettkämpfen verliert. Auf der andderen Seite köönen wiederholte Siege bei jemandem der eigentlich nur mal so zu Wettkämpfen geht dazu führen, dass er "Blut leckt". Daher kommt auch das Sprichwort: "Nichts ist so erfolgreich wie der Erfolg!" Es mag möglich sein jemandes Willen zum Erfolg genauso zu entwickeln wie es möglich ist sein Selbstvertrauen aufzubauen. Der "Geschmack des Sieges" oder gute Schussabläufe kann sehr stimmulieren, diese Erfahrungen zu wiederholen. Wiederholte Siege steigern in der Regel den Wunsch nach "mehr"! Gewinnen wird zur Gewohnheit und der Schütze wird ein guter, gewaltiger Wettkämpfer. Eines ist sicher, der Wille zu gewinnen ist für den Sieg absolut nötig und dies gilt für jeden Wettkampf-Level. Ob Kreismeisterschaft oder "Deutsche". Der Wille zum Sieg ist die Motivation dafür, das Training auf einem Gewinner-Level zu halten. Der Wille zu gewinnen ist es auch, der dafür sorgt, dass der Schütze das Training ändert in einen "Gewinner-Ablauf". Wir sehen uns an der Schießlinie. |