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Mentales Training I Visualisierung Teil 1 Du stehst
im Wettkampf, bist motiviert und begeistert, dann wird auf
einmal Dein Bewußtsein von Deinem
Unterbewußtsein "übernommen". Dein ganzes
Training, Deine "gute" Technik, alles weg, weil Dein
Unterbewußtsein glaubt, es kann es besser! Hier beginnt "Visualisierung"! Die
Übung, und die Wiederholung von Teilen des Schusses,
erzeugt "Gefühle" an die wir uns erinnern können.
Diese Wiederholungen ermöglichen es uns, zu erinnern
wie sich ein guter Schuss "anfühlt". Es ist wie eine
Endlosschleife. Je mehr und öfter wir das tun, um so
mehr setzt sich das in unserem Bewußtsein fest. Aber
ebenso in unseren Nerven, Muskeln und (ganz besonders
wichtig) in unserem "automatischen Gedächnis", in
unserem Unterbewußtsein! Der erste Schritt in
Visualisierung ist unserem Unterbewußtsein zu erlauben
die Hauptarbeit im Wettkampf zu übernehmen. Nur dann
ist gewährleistet, dass wir alles, wie im Training,
richtig machen. Die Übernahme des Bewußtsseins
durch das Unterbewußtsein sorgt dafür, dass wir
alles genauso machen wie wir es gelernt haben. Die Stufe bis
zu der Du das als ein Individuum tun kannst, ist
abhängig davon wie ruhig Du bleiben kannst an der
Schießlinie. Dies wiederum ist abhängig davon,
wie gut Deine Visualisierungsfähigkeit ausgebildet ist.
Ein Kreislauf. Wenn Du
einen 100m Läufer siehst, der sich auf das Rennen
konzentriert, ist offensichtlich was er da tut. Genauso ein
Bogenschütze, der sich auf den Schuß vorbereitet.
Visualisierung macht nun den Gedankenprozess zum Teil des
automatischen Prozesses den der Körper gelernt hat.
Jeder einzelne Teil der "Durchführung des Schusses" ist
sowohl mit Gedanken als auch mit Handlungen verbunden. Die
Handlungen sind erprobt und auch die Gedanken. Erzähle
Dir selber wie gut Du Dich fühlst und was Du sehen
wirst, wenn Du den Bogen im Ziel hälst. Der
Physikalische Handlungsablauf und die Gedanken werden so
verknüpft, dass nicht nur die Handlungen bestimmte
Gedanken auslösen, sondern bestimmte Gedanken auch
Handlungen auslösen. Für Phantasielose: Die
letzen 5 Minuten vor dem Einschlafen: Stand
aufbauen, Ziel fixieren, Bogen heben, Auszug zum Ankerpunkt,
zielen, Rückenspannung aufbauen, Release! Nachhalten,
10! Wer über seinen Schatten springen kann und das 4 -6 Wochen jeden Abend praktiziert und dann auch noch ehrlich ist, wird mir eine Email schreiben um sich für den Tipp zu bedanken. :-)) Wir sehen uns an der Schießlinie. |